Im Herbst
2005 stellte Honda erstmals die Studie der neuen
(zweiten) Generation des Brennstoffzellen-Autos FCX
vor. Während das Vorläufermodell die neuartige
Brennstoffzellentechnologie zunächst in einem
Kleinwagen auf die Straße brachte, soll die nächste
Generation als vollwertige sportliche Limousine auf
den Markt kommen. Die Pläne für dieses Fahrzeug
sind keine Fiktion mehr, Honda will dieses Auto nach
eigenen Angaben in 3-4 Jahren auf den Markt bringen.
Die Zeitschrift Auto Motor
Sport schrieb dazu u.a.:
"
Die
Brennstoffzellentechnologie konnte beim FCX-Concept
in den Wagenboden integriert werden. Das ermöglicht
einen niedrigen Schwerpunkt für bessere
Fahreigenschaften und viel Raum für die Passagiere.
Ein langer Radstand und kurze Karosserieüberhänge
kommen ebenfalls den Insassen zugute. Das
coupéartige Profil und die ausgeprägten Radkästen
bilden ein sehr dynamisches Äußeres.
Insgesamt treiben drei Elektromotoren das FCX-Concept
an: Ein 80 Kilowatt starker, kompakter Motor in der
Front und je ein 25 Kilowatt leistender Radnabenmotor
in jedem Hinterrad. Ein neu entwickeltes Material
für die Wasserstoffaufnahme im Tank verdoppelt
dessen Fassungsvermögen. Bei einem Druck von 345 bar
können fünf Kilogramm Wasserstoff getankt werden,
was eine Reichweite von über 550 Kilometer
ermöglicht."
Ein wesentliches Problem,
nämlich die Funktionssicherheit bei sehr niedrigen
Außentemperaturen, konnte Honda inzwischen lösen.
Die neue Generation des Fuel Cell Stack ist bis
-20°C einsetzbar.
News - 01/2007
Der Honda FCX wurde erneut als voll
funktionsfähiges Konzept auf der Detroiter Automesse
im Januar 2007 gezeigt. Honda plant in Japan und den
USA für das Jahr 2008 die Markteinführung eines auf
diesem Konzept aufbauenden Brennstoffzellen-Autos in
Kleinserie. Es wurden auch erste technische Daten
veröffentlicht.
News - 06/2006
Nach jüngsten Informationen will Honda im ersten
Brennstoffzellenserienfahrzeug ab 2008 auch erstmals
organische Stoffbezüge einsetzen. Die aus Mais
hergestellten Stoffe sollen bessere Eigenschaften,
als die herkömmlichen Materialien haben und zudem
besser verträglich und leichter zu entsorgen sein.