Weltneuheit
von Honda:
Collision Mitigation Brake System (CMS)
Neuartiges System
erkennt kritische Verkehrssituationen
rechtzeitig und steuert Bremsmanöver im
Zweifelsfall automatisch.
Wichtiger Beitrag
zur Unfallvermeidung. Jetzt in Serie im neuen
Honda Inspire.
Offenbach Das
weltweit erste Collision Mitigation Brake
System (CMS) wurde jetzt von Honda
präsentiert. Dieses System greift nicht nur
im Zweifelsfall in Bremsmanöver ein sondern
kann sogar Auffahrunfälle vorhersehen und
senkt dadurch die Gefahr für die Passagiere
auf ein Minimum. Ziel dieses Systems ist es,
es gar nicht zu einer Kollision kommen zu
lassen sondern schon vorher alle nötigen
Gegenmaßnahmen automatisch einzuleiten. So
berechnet dieses System die
Wahrscheinlichkeit einer Kollision auf Grund
der Fahrbedingungen, der Distanz zum voraus
fahrenden Fahrzeug und der relativen
Geschwindigkeit. Das CMS gibt dem Fahrer dann
sicht- und hörbare Warnsignale, damit dieser
entsprechend der Situation reagiert. Falls es
nötig wird, greift das CMS dann
selbstständig ein, um Kollisionen zu
verhindern.
Dieses System ist
allerdings keine Zukunftsvision mehr sondern
ist jetzt schon serienreif und im neuen Honda
Inspire auf dem japanischen Markt
erhältlich. Kombiniert wird das CMS
außerdem mit dem
E-Pretensioner"-Gurtstraffermechanismus,
der den Gurt bei einem drohenden Unfall
strafft. So werden die Insassen schon vor dem
Aufprall fest an den Sitz gepresst, was einen
entscheidenden Sicherheitsvorteil zu
bisherigen Gurtstraffern bedeutet, die erst
nach der Kollision aktiv werden.
CMS und
E-Pretensioner" arbeiten mit einem
Millimeterwellenradar, welches Fahrzeuge in
einem Umkreis von 100 Metern erkennt. Zur
Ermittlung der Wahrscheinlichkeit eines
Aufpralls wird die Distanz zwischen den
Fahrzeugen sowie die relative Geschwindigkeit
als auch die erwartete Strecke berechnet.
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Kommt
das System zu dem Schluss, dass eine
Kollision wahrscheinlich ist, so ertönt ein
Warnton und die Meldung BRAKE"
erscheint auf dem Informationsdisplay im
Cockpit. Sollte der Fahrer nicht auf diese
Warnung reagieren und die Distanz zwischen
den beiden Fahrzeugen nimmt weiter ab, so
bremst das CMS das Fahrzeug leicht ab.
Zusätzlich wird der Fahrer durch leichtes
mehrmaliges Straffen des Gurtes aufgefordert,
die Distanz zum voraus fahrenden Fahrzeug zu
erhöhen. Betätigt der Fahrer jetzt die
Bremse, so interpretiert das System dies als
eine Notbremsung und aktiviert automatisch
die Bremshilfefunktion zur Reduzierung der
Aufprallgeschwindigkeit. Reagiert allerdings
der Fahrer auch auf diese Warnungen nicht und
kommt das System zu dem Schluss, dass eine
Kollision unvermeidlich ist, strafft der
E-Pretensioner" den Gurt so stark,
dass er auch bei locker sitzender Kleidung
effektiv wirkt. Gleichzeitig aktiviert das
CMS die Bremsen um die
Aufprallgeschwindigkeit so gering wie
möglich zu halten.
Der
E-Pretensioner" ist so ausgelegt,
dass er immer reagiert, sobald der Fahrer
plötzlich bremst. Somit wird auch in solchen
Fällen die Bremshilfe und der Gurtstraffer
aktiviert, in denen das CMS keinen Aufprall
vorhergesehen hat um immer die bestmögliche
Bremswirkung und die höchste Sicherheit für
die Passagiere zu gewährleisten.
Honda betrachtet das
Thema Sicherheit als eines der wichtigsten in
der Automobilindustrie und ist deshalb schon
seit langem in verschiedensten Bereichen der
Sicherheitstechnik engagiert. So wird von
Honda z.B. die Forschung und Entwicklung im
Bereich der Honda Pre-crash Safety
Technologies" stark vorangetrieben.
Diese Technologie soll Kollisionen
vorhersehen und ihre Auswirkungen auf ein
Minimum reduzieren. Das Collision Mitigation
Brake System und der
E-Pretensioner" sind das erste
Stadium der praktischen Anwendung dieser
Technologie.
Quelle: Honda
Deutschland, offizieller Pressetext vom
27.6.2003
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