Mit dem
1300 versuchte Honda noch einmal, eine moderne
Mittelklasse-Limousine mit luftgekühltem Motor im
Markt zu plazieren. Allerdings waren die Nachteile
der Luftkühlung so offensichtlich, daß dem Auto der
wirkliche Erfolg versagt blieb und es bereits 1972
durch den Honda 145
ersetzt wurde.
Vom 1300 gab es Limousine und
Coupé, beide mit einem technologisch weit
entwickelten luftgekühlten
1.3-Liter-Reihenvierzylinder (DDAC). Karlheinz
Korbmacher zitiert dazu aus der "mot"
22/68, S. 26: "Zur
Reduktion der Motorgeräusche entwickelte Honda für
die 1300-Modellreihe eine besondere Form der
Luftkühlung, die sozusagen mit "doppelter
Kraft" wirkt. ... Statt wie üblich den
Motorblock mit Kühlblechen zu ummanteln, wird die
Kühlluft durch eingegossene Kanäle zwischen den
Zylindern und im Zylinderkopf geleitet. Damit
genügend Luft diese Kanäle durchströmt, sorgt ein
direkt auf der Kurbelwelle aufgesetztes Lüfterrad
für entsprechenden Durchsatz. Außerdem ist der
Motorblock verrippt, so daß auch der Fahrtwind
kühlen kann. Allerdings sind die Kühlrippen so kurz
gehalten, daß sie nicht vibrieren können und damit
das sonst übliche typische Geräusch luftgekühlter
Motoren vermeiden."
Siehe auch DDAC (bei Karlheinz
Korbmacher)

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